Die Foodfotokünstler

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Der Koch & Foodstylist

Der Foodfotograf & Hobbykoch

Ronny Loll

Jahrgang 1975, geboren und aufgewachsen in Grimmen, unweit der Ostseeküste in Mecklenburg Vorpommern. Ronny Loll ist Koch, Foodstylist, Produkt- und Rezeptentwickler und hat bislang für namhafte Köchinnen und Köche gearbeitet u.a. für Sarah Wiener, Stefan Wiertz, Rainer Sass, Johann Lafer, Nelson Müller, Heiko Antonjewicz, Cornelia Poletto und viele andere.

Außerdem ist er als Showkoch für Industriepartner wie WMF, Philips und Nolte Küchen gefragt und mit seiner Kompetenz für verschiedene TV-Sender (u.a. NDR, ZDF, SAT1 und VOX) bei Themen rund um Essen und Genuss im Einsatz.

In der ehemaligen DDR war es nicht so leicht, ins Ausland zu reisen, außer man fuhr zur See, so wie es sein Vater einige Jahre getan hatte. Trotzdem hat er seinem Sohn zu einem anderen Job geraten: „Als Koch ist es nicht so anstrengend, und außerdem bist du dann immer an der Quelle zu gutem Essen.“ Das leuchtete Ronny Loll ein. Und die Welt sollte er damit auch sehen.

Als Koch ist es nicht so anstrengend, und außerdem bist du dann immer an der Quelle.

Nach der Wende ging er 1992 ins Ostseebad Damp, wo er – davon ist er überzeugt – die beste Kochausbildung erleben durfte, die sich ein Lehrling wünschen konnte. Ausgebildet wurde in drei Restaurants, einer medizinischen Küche, einer riesigen Konditorei und in einer Fleischerei. Als Koch musste man alle Stationen kennenlernen. 1995 schloss er seine Ausbildung mit Auszeichnung und als Zweitbester der Kammer ab.

Nach vielen Stationen im In- und Ausland – von der Kantine bis zur Sterneküche – machte er sich 2008 selbstständig und beschäftigt sich nun mit allem, was mit Essen und Trinken zu tun hat. Schnell wurden viele der heute sehr bekannten Fernsehköche und –köchinnen auf seine Arbeit aufmerksam. Seither ist Ronny Loll überwiegend damit beschäftigt, für Kochbücher und Magazine Rezepte und neue Konzepte zu entwickeln und zu stylen.

Sich in kulinarische Welten hineinzudenken und mit Hilfe des Foodstylings Geschmack durch das Auge transportieren zu können, gehört für ihn zu den schönsten Aufgaben. Dabei verzichtet er auf Hilfsmittel wie Motoröl, Glycerin oder Haarlack, wie es in der Branche weit verbreitet ist. Essen sollte so fotografiert werden, dass man es hinterher noch essen kann. Das ist nicht nur nachhaltig, sondern bereitet auch den Lesern beim Nachkochen mehr Spaß, wenn Foodfotos zwar schön, appetitlich und lecker, aber auch bodenständig wirken.

Und auch davon ist Ronny Loll überzeugt: Das Leben ist zu kurz, um schlecht zu essen.

Lutz Jäkel

Jahrgang 1970, freiberuflicher Foto- und Videojournalist, Autor, Islamwissenschaftler und Historiker, hat in Hamburg, Sanaa und Damaskus studiert.

Lutz Jäkel fotografiert und schreibt Reportagen, Porträts, Imagekampagnen und Bücher für Verlage, Magazine und Unternehmen.

Außerdem referiert er über arabische Länder und arbeitet als Lektor auf Kreuzfahrtschiffen und Kreuzflügen (v.a. auf MS EUROPA und MS EUROPA 2). Er ist Mitglied bei Freelens – Verein der Fotojournalistinnen und Fotojournalisten e.V. und wird von der renommierten Fotoagentur laif in Köln vertreten.

Das alles klingt erst einmal nicht nach Foodfotografie. Stimmt. Und zugegeben: In dieses Genre einzusteigen, war auch nicht der ursprüngliche Plan, zur Foodfotografie ist Lutz Jäkel eher zufällig gekommen.

Aber es gibt eine Verbindung zur arabischen Welt.

Denn als er vor einigen Jahren zusammen mit seinem Kollegen Florian Harms für das Buchprojekt „Kulinarisches Arabien“ zu umfangreichen Recherchereisen aufbrach, starteten sie in Dubai. Geplant war, für Texte und Reportage-Fotos in den jeweiligen Ländern zu recherchieren, die Foodfotos sollte ein Profi in Hamburg machen. Foodfotografie – das gehört schließlich zu einer der schwierigsten Genres.

Here you are, take your shots!

Einer der ersten Termine in Dubai war allerdings im berühmten Hotel Burj al-Arab. Nach dem Interview mit dem damaligen Küchenchef John Wood, der von der Buchidee begeistert war, tischte sein Team plötzlich großzügig auf, reichte die Rezepte rüber und sagte lächelnd zum verdutzten Fotografen: „Here you are, take your shots!“ Um sich nicht die Blöße zu geben, dass das ursprünglich anders geplant war, machte Lutz Jäkel zum ersten Mal in seinem Leben Foodfotos. Und zu seiner eigenen Überraschung waren die gar nicht so schlecht.

Jäkel vertiefte sich in die Materie, weitere Bücher, Reportagen und zahlreiche Auszeichnungen folgten. Und da der Autodidakt ohnehin Essen und Kochen liebt, ist die Foodfotografie zu seiner großen Leidenschaft und zu einer seiner fotografischen Schwerpunkte geworden.

Hier geht es zur Website von Lutz Jäkel